Hintergrund

Als ich über meiner Doktorarbeit zur mittelalterlichen Geschichte brütete, fielen mir auf einem meiner vielen Recherche-Stunden in der Bibliothek drei Bände einer Biographie aus dem 19. Jahrhundert in die Hände: Friedrich Perthes Lebensbeschreibung. Ich las und war fasziniert und hatte, eh ich mich versah, den Anfang einer Geschichte gefunden...

Das, was der mutige Buchhändler Perthes über die Gefahren während der napoleonische Besetzung Hamburgs erzählte, ließ mir keine Ruhe mehr. Ich forschte weiter und fand immer mehr faszinierende Gestalten, die in dieser Zeit versucht hatten, das Geschick ihrer Stadt zum besseren zu wenden. Langsam begriff ich, dass sich im Frühjahr 1813 zwischen den damaligen Mächten ein regelrechter Krimi um Hamburg abgespielt hatte.  

Einer der Helden auf der damaligen Bühne war der dänische Legationsrat Johann Georg Rist (heute würde man ihn Diplomat nennen). Auch er hatte die meisten seiner damaligen Taten in einer Biographie aufgezeichnet. Ich war mir nun sicher, dass ich mithilfe dieser beiden Männer eine spannende Geschichte schreiben konnte, die mich dann allerdings sehr gründlich von meiner Doktorarbeit ablenken sollte...

 

Wer im "Feuer der Freiheit" liest, wird diese beiden Männer wiederfinden - zusammen mit vielen anderen Menschen, die in dieser Zeit wirklich gelebt haben. Ich habe mich so nah wie möglich an die historische Wahrheit gehalten und es war mir sehr wichtig, so genau wie möglich zu recherchieren.

 

Ich hoffe, es ist mir gelungen, meinen LeserInnen eine spannende Geschichte zu bieten, die Ihnen die damaligen Menschen ganz nah bringt!